Rathausplatzfest Gondelsheim

24.07. - 26.07.2015

Cris Cosmo

Cris Cosmo (bügerl. Christian Gingerich) stammt aus Gondelsheim bei Karlsruhe im Baden-Württembergischen Kraichgau. Zeitweise lebte er in Karlsruhe, Freiburg, São Paulo, Berlin, Mannheim und Flörsheim am Main. Aktuell pendelt er zwischen Eppingen (BaWü) und Frankfurt am Main.

Cris stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Vater probte mit seinen Bands im heimischen Probenraum. Die Hippiemusik und das harmonische und entspannte Musikmachen, das Haus voller Instrumente beeinflussen Cris bereits als Kind. Er komponiert eigene Melodien am Klavier mit neun Jahren, Schreibt erste Songs mit zwölf. Ein Jahr später gründet er mit seinem Bruder und zwei Freunden die Rockband NTS. Die Band zieht elf Jahre lang ihr Ding durch: unzählige Konzerte, Newcomer des Monats bei Viva, irgendwann ein Major Deal, ein kleiner Sommerhit ("Ich und Du"), Echo Nominierung, Radio Regenbogen Newcomer Award...

Neben der Band beginnt Cris ebenfalls als Teenager Straßenmusik zu machen. Das freie Leben, die Spontanität und viele menschliche Begegnungen faszinieren ihn. Das pulsierende Leben in den Metropolen, andere Kulturen und viel neue Musik... Für Cris eine riesige Quelle an Inspiration.

Anfang zwanzig nimmt er sich ein halbes Jahr Auszeit und spielt sich durch die Straßen Südamerikas. Den Namen Cris Cosmo erhält er in Chile, hängen bleibt er in Brasilien. Die südamerikanische Lebensweise, Sprachen, Kultur und Musik prägen ihn nachhaltig.

2003 läuten viele Gründe das Aus für die Band NTS ein. Cris geht zunächst zurück nach Brasilien, zieht nach Berlin und entwickelt dort seinen neuen Stil. Mischt Singer-Songwriter mit Reggae, Latino-Einflüssen und clubbigen Beats. Der Großteil seiner kreativen Arbeit steckt schon immer in den Texten, an denen er teilweise Monate arbeitet, bis die deutsche Sprache flowt und jedes Wort sinnvoll an seinem Platz steht, und dennoch alles wie aus einem Guss klingt.

An der Popakademie in Mannheim kann sich Cris drei Jahre lang unter Gleichgesinnten und hervorragenden Bedingungen künstlerisch entfalten. Er lernt einen Großteil seiner aktuellen Band im Rhein-Main und Rhein-Neckar Gebiet kennen. Das erste Album "Sandkorn" entsteht, ein groovender deutschbrasilianischer Trip in die Sehnsucht. Ein Jahr nach dessen Veröffentlichung folgt direkt das lautere zweite Album "Musik für die Bewegung".

Cris hat keine Zeit mehr für Straßenmusik. Seine Musik macht die Runde, die Band und er sind schnell ausgebucht, spielen jedes Jahr zwischen 120 und 150 Konzerten in großen und kleinen Locations. Vor allem im deutschsprachigen Raum und im angrenzenden Ausland, aber auch in Brasilien, in China und Weißrussland.

Der Song "Scheiß auf Facebook" wir paradoxerweise zum Internet-Hit und über eine halbe Million Menschen sehen den Clip auf Youtube.

2012 folgt das aktuelle Album "Mund zu Mund". Der Titel Herzschlag schafft es zu Stefan Raabs TV Total und zum "Bundesvision Song Contest", wo Cris und die Band sich mit Seeed, Cro, Xavier Naidoo und vielen anderen berühmten Musikern erstmals in den Medien vor einem Millionenpublikum präsentieren können.

Und ohne Unterbrechung sind Cris & die Band pausenlos auf Tour. Inzwischen hat der 35-jährige weit mehr als 2000 Konzerte gespielt. Kaum ein anderer schafft es, mit so spielerischer Leichtigkeit ein Publikum abzuholen und in Bewegung zu versetzen.

Um das Eis zu brechen und die ersten Funken fliegen zu lassen, beginnt Cris jedes Konzert mit einem Freestyle. Er spielt ein paar Akkorde und legt los mit einem improvisierten Text, über die Menschen im Publikum, den Tag, oder die Location, die Band steigt ein und das Ding rollt los. Seine Band ist verdammt tight eingespielt und jeder der im Publikum steht, merkt sofort: von den Leuten auf der Bühne feiert jeder, was er da gerade macht. Das steckt an. Aber niemanden mehr als Cris selbst. Er braucht das. Musik und gute Vibrationen mit Menschen zu teilen, Energie zu kanalisieren und hochzuschaukeln und eine große Party für alle vom Zaun zu treten.